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Die Denkmale sind nicht vergessen!

Mehrfach stand es in der Zeitung: Die Denkmale für die Gefallenen des I. Weltkrieges in Raguhn und Kleckewitz sollen restauriert werden. Den größten Aufwand dabei erfordert das Raguhner Denkmal an der Kirche im Stadtzentrum. Es wurde einst in Würdigung der jungen Männer, die im Krieg ihr Leben ließen, nach einem Entwurf des Architekten Pohle 1922 in Betonwerkstein errichtet. Vor Jahren hatte die Stadt Unterstützung zugesagt, die evangelische Kirche schloss sich an, ebenso Vereine wie der Inselklub, die Schützengilde, der Heimatverein u.a.m. Es wurden Spenden gesammelt, vom Landkreis gab es die Zusage finanzieller Unterstützung. Was folgte waren Begutachtungen seitens des Denkmalschutzes bzw. Landkreises, die Steffen Berkenbusch in die Wege leitete. Dann ruhte das Ganze.

 

Am 13. Juli kam nun Bewegung in das Projekt. Zur Arbeitsberatung trafen sich Bürgermeister Marbach, Ortsbürgermeister Berkenbusch, die Gürtler & Kaplan Ingenieurgesellschaft mbH und Pfarrerin Killyen von der evangelischen Kirche. Es wurden Informationen zum bisherigen Geschehen ausgetauscht und Verantwortlichkeiten definiert. Das Ingenieurbüro Gürtler & Kaplan übernimmt die Planungen, Ausschreibung und Bauüberwachung. Die evangelische Kirche kümmert sich als Eigentümer des Denkmals um die denkmal-rechtliche Genehmigung und Beauftragung der Baufirma. Bürgermeister Marbach unterstützt die Kirche bei der Fördermittelbeantragung und bei der Abrechnung. Ortsbürgermeister Berkenbusch wird potentielle Fördermittelgeber abfragen.

 

Die Restaurierung und denkmalpflegerische Zielstellung unter Erhaltung vieler Originalelemente (Forderung der Denkmalpflege) erfordert spezielle Erfahrungen der Baufirmen. Das Denkmal kann nicht einfach erneuert und schadhafte Teile ersetzt werden; es muss in seinem Originalzustand erhalten bleiben. Damit verteuert sich das Projekt enorm. Die vorläufige Kostenschätzung beläuft sich auf rund 116.000 Euro. Unser ehemaliger Landrat Uwe Schultze hat 5.000 Euro Unterstützung durch den Landkreis zugesagt, was vom neuen Landrat Grabner bestätigt wird. Des Weiteren sind bereits 1.200 Euro aus Spenden durch die Bürger unserer Stadt eingegangen (dafür vielen herzlichen Dank). Ich selbst habe vor Jahren auf mein Honorar zur Erarbeitung von Wappen, Flagge und Dienstsiegel der Stadt Raguhn-Jeßnitz verzichtet, um es zu spenden. Natürlich reicht das aber nicht.

 

Ziel ist es nun, Fördermittel vom Staat und von Partnern zu bekommen, worum sich Steffen Berkenbusch kümmert. Das dauert seine Zeit und erst wenn eine gewisse Summe zusammen ist, kann mit den Bauarbeiten begonnen werden.

 

Viele Vereine unserer Stadt unterstützen dieses Projekt. Die Schützengilde Schloß - Libehna 1832 e. V. wird einen Spendenpokal ausloben, der Inselclub wird wieder Flyer verteilen und auch der Kultur- und Heimatverein wird spenden. Etliche Einwohner zeigen großes Interesse, dass die Denkmale in Raguhn und Kleckewitz in einem würdigen und bautechnisch sicheren Zustand gebracht werden. Darum an dieser Stelle die Bitte: Seien auch Sie dabei, wenn es darum geht, die Männer, die im I. Weltkrieg gefallen sind, vor dem Vergessen zu bewahren. Die Raguhner haben es vor 100 Jahren geschafft und wir schaffen es auch heute!

Jörg Mantzsch

 

Spendenkonto:

Evangelische Kirchgemeinde Raguhn

Betreff "Gefallenendenkmal"

IBAN: DE69 8009 3574 0001 1931 39.

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